Sicherheit ist immer das oberste Gebot. Deshalb wurde in einer zweiten Studie das Verhalten von Hauttemperatur, Hautrötung und Wärmeregulation des Körpers während und nach einer Physiotherm Anwendung überprüft.
Titel der „Sicherheitsstudie“
Explorative Untersuchungen zum Infrarot-Niedertemperatur-Prinzip: Thermoregulation und thermische Belastung der Haut.
Das Design der „Sicherheitsstudie“
Monozentrisch, kontrolliert, prospektiv, Pilotstudie der Phase I
Der Ablauf der „Sicherheitsstudie“
Für diese Studie wurden sieben gesunde männliche Probanden rekrutiert. Die Hautbelastung und Wärmeregulation wurden während einer 40-minütigen Physiotherm-Anwendung (Pro-Fit 2 deluxe) untersucht, die jeder Proband jeweils einmal um 14 Uhr am Untersuchungstag absolvierte. Die Nachbeobachtungszeit betrug drei Stunden.
Die Kabinentemperatur wurde auf 36 °C konstant gehalten und die CO2-Konzentration auf max. 1 Prozent begrenzt (normale Atemluft enthält 0,36 Prozent CO2). Der Strahler wurde 12 Minuten mit 100 Prozent und anschließend mit 83 Prozent Leistung gefahren. Die Temperatur des Strahlers (bei 100 Prozent Leistung entspricht das einer Bestrahlungsstärke von ca. 100 mW/cm2 Haut in 10 cm Abstand) wurde mit ca. 300 °C dokumentiert. Zur Berechnung der Hautrötung wurde vor und bis zwei Stunden nach der Anwendung eine optisch-spektroskopische Messung durchgeführt. Neben einer berührungslosen Bestimmung der Hauttemperatur im Rückenbereich zeichneten Kontaktsensoren die Temperatur im Rücken- (vier Messstellen) und Brustbereich sowie an beiden Ober- und Unterschenkeln auf. Ferner wurden Blutdruck, Rektaltemperatur, pO2 (Sauerstoffgehalt des Blutes), Puls und EKG dokumentiert.
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