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  • Frequently Asked Questions

     

    Infrarotkabine bei Schwangerschaft?

    Physiotherm hat keine eigenen Untersuchungen mit schwangeren Frauen durchgeführt. In der Literatur finden sich aber zahlreiche Arbeiten, in denen man den Einfluss der finnischen Sauna auf eine Schwangerschaft untersucht hatte. Negative Auswirkungen wurden hier bei unkomplizierten Schwangerschaften nicht beschrieben, im Gegenteil finden sich durchaus positive Aspekte. Konsens besteht wohl darüber, dass eine Überhitzung (künstliches Fieber) zu vermeiden ist und in jedem Fall der behandelnde Arzt befragt werden sollte.
    Während der Physiothermanwendung ist die Belastung für das Herzkreislaufsystem deutlich geringer, sie entspricht etwa langsamem Radfahren mit 10 km/h. Die Körperkerntemperatur wird um 0,2 – 0,3°C erhöht, was im Bereich der physiologischen Tagesschwankung liegt. Aus diesen Daten lässt sich kein erhöhtes Risiko durch die Nutzung der Physiothermkabine ableiten. Da die Infrarotstrahlung weder das Kind, noch das Fruchtwasser oder die Gebärmutter erreichen und direkt beeinflussen kann, ist auch hier keine Gefährdung zu erkennen.

    Ungeachtet dessen:
    Jede Schwangerschaft verläuft individuell und nur Ihr behandelnder Arzt kann kompetent entscheiden, ob ein erhöhtes Risiko durch die Nutzung der Physiothermkabine vorliegt. Bitte ziehen Sie daher Ihren Arzt zu Rate, dem Sie ggf. mit den Ergebnissen aus der Sicherheitsstudie (link) behilflich sein können.

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    Infrarotkabine während der Stillzeit?

    Physiotherm hat keine eigenen Untersuchungen zu möglichen Veränderungen der Muttermilch durch die Anwendung der Kabine durchgeführt. Eine wie auch immer geartete, direkte Beeinträchtigung der Muttermilch durch die Infrarotstrahlung ist aber nicht zu erwarten, da die Infrarotstrahlung nicht zum Drüsengewebe vordringen kann.

    Durch die erhöhte Durchblutung kann die Milchproduktion angeregt werden. Zu beachten ist in jedem Fall der erhöhte Flüssigkeits- und Mineralbedarf durch die Milchproduktion und zusätzlicher Flüssigkeits- und Mineralverlust durch das Schwitzen. Gerade während der Stillzeit muss hier einem Ausgleich in erhöhtem Maße Rechnung getragen werde.

    Da „Schwitzen“ die Entgiftung über die Schweißdrüsen fördert, wird von einigen Fachleuten angenommen, dass es sich auch positiv auf die Milch auswirken kann.

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    Infrarotkabine bei Venenerkrankungen?

    Sollten Sie an einer frischen Thrombose leiden, müssen Sie die Kabine meiden. Ihr behandelnder Arzt kann beurteilen, wann eine erhöhte Durchblutung (erhöhter Blutrückstrom über die Venen) des betroffenen Beines wieder gefahrlos erfolgen kann.

    Varizen (Krampfadern) stellen zunächst keine Anwendungsbeschränkung dar. Da Physiotherm bewusst auf Strahler im Unterschenkelbereich verzichtet, wird die Anwendung in aller Regel auch gut vertragen. Da aber das Venensystem während der Anwendung mehr Blut zum Körper zurückführen muss, kann es in seltenen Fällen – bei schwer geschädigtem Venensystem – zu einem Spannungsgefühl im Unterschenkel kommen. Die Transportkapazität der Venen hat dann ihre Grenze erreicht. Ggf. können Sie die Beine auf einen kleinen Schemel stellen (10 – 15 cm reichen in der Regel aus), um den hydrostatischen Druck in den unteren Venen zu minimieren. Ferner können Sie eine weiche (Schaumstoff) Sitzunterlage nutzen, die Sie bitte mit einer üblichen Aluminiumfolie gegen den Strahler schützen. Durch eine geeignete Sitzunterlage wird die Druckverteilung (Sitzen) im Oberschenkel verbessert und der Blutrückstrom in den Venen erleichtert. Achten Sie auch darauf, dass Hüfte und Knie möglichst wenig abgewinkelt sind; auch dies erleichtert den Blutrückstrom aus den Beinen.

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    Infrarotkabine bei Implantaten?

    Anders als z.B. Mikrowellenstrahlung oder magnetische Wechselfelder, kann Infrarotstrahlung nicht in den Köper eindringen. Das bedeutet, Implantate, gleich welcher Art, können durch Infrarotstrahlung nicht direkt erwärmt werden. Im direkt bestrahlten Rückenbereich werden durch die direkte Wärmeleitung in die Tiefe von 2 cm, Temperaturen von 38°C erreicht. Die Körperkerntemperatur wird während einer Physiothermanwendung um 0,2 – 0,3°C erhöht, was der physiologischen Schwankungsbreite entspricht. Implantate müssen aber so ausgelegt sein, dass sie selbst hohes Fieber (Temperaturen bis 42°C) des Trägers ohne Probleme überstehen.

    Eine Einschränkung besteht lediglich bei Implantaten – z.B. Pumpen – die über einen aussenliegenden Zugang gesteuert oder versorgt werden. Eine direkte Bestrahlung von Schläuchen, Kabeln oder der  Hautdurchtrittsstelle ist zu vermeiden.

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    Infrarotkabine bei einem Herzschrittmacher (EMF)?

    Wie andere Implantate, werden auch Herzschrittmacher nicht durch Infrarotstrahlung beeinflusst. Die in der Kabine messbaren, elektromagnetischen Felder liegen weit unter den Werten, die als möglicherweise problematisch angesehen werden.

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    Infrarotkabine bei Kreislaufproblemen?

    Kreislaufprobleme stellen per se zunächst keine Kontraindikation (Gegenanzeige) dar. Die durch die Physiothermanwendung angeregte Blutumverteilung trainiert das Gefäßsystem und kann langfristig sowohl die Hypertonie als auch die Hypotonie günstig beeinflussen.

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    Infrarotkabine bei Hypotonie?

    Im Falle einer Hypotonie ist vor allem auf eine ausreichende Mineral- und Flüssigkeitszufuhr zu achten.

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    Infrarotkabine bei Hypertonie?

    Während der Anwendung kommt es – bedingt durch die schrittweise Blutumverteilung – zu einer geringfügigen Steigerung des systolischen („oberen“) Wertes. Im Falle einer schweren Hypertonie ist daher darauf zu achten, dass eine medikamentöse Einstellung gegeben ist. In beiden Fällen kann die regelmäßige Physiotherm-Anwendung auf Basis des Gefäßtrainings zu einer Linderung der Beschwerden beitragen.

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    Infrarotkabine bei Erkältung?

    Gerade wenn eine Erkältung im Anzug ist, lohnt sich der Besuch der Kabine, wenn keine Anwendungsbeschränkungen wie  z.B. bestehendes Fieber oder akute bakterielle Infektionen vorliegen. Achten Sie darauf, dass Sie sich nach dem Verlassen der Kabine warm – auch Füße und Kopf – einpacken.

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    Infrarotkabine für Kinder?

    Das von Physiotherm entwickelte Niedertemperatur-Infrarot-Prinzip kann von Kindern genutzt werden. Es ermöglicht ein angenehmes, natürliches Schwitzen bei Temperaturen ab bereits 30° Celsius.

    Beachten Sie bitte die unten angeführten Richtwerte. Diese wurden unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur und unserer jahrelangen Erfahrung erstellt.

    Kinder sollten nie ohne Begleitung von Erwachsenen die Kabine nutzen. Spielsachen kann man natürlich mit in die Kabine nehmen, oder aus Kinderbüchern vorlesen, so geht die Zeit schnell vorbei und Langeweile kommt gar nicht erst auf.
    Da bei Kindern die Körperoberfläche im Verhältnis wesentlich größer ist als bei Erwachsenen, nehmen Kinder im Verhältnis auch wesentlich mehr Wärme auf. Die Sitzungsdauer und die Intensität sollten daher reduziert werden.

    Bitte achten Sie darauf, dass auch Kinder vor und nach der Anwendung Wasser trinken.

    Empfehlungen für Eltern:

    0-1 Jahre: Babys bis 12 Monate sollten nur im Arm der Mutter mit in die Kabine, nicht länger als 10 Minuten.

    1-3 Jahre: Kleinkinder im Alter von ein bis drei Jahren sollten mindestens 10 cm  Abstand zum Strahler einhalten, nicht länger als 10 Minuten.

    3-6 Jahre: Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren sollten mindestens 5 cm Abstand zum Strahler einhalten, nicht länger als 15 Minuten.

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    Wann darf ich nicht in die Infrarotkabine?

    Bei Schwangerschaft, Erkrankungen (z.B. Sensibilitätsstörungen auch nach Behandlungen der Haut, Lähmungen, Epilepsie, Bluthochdruck, Narben im Rückenbereich, Implantate mit außenliegendem Zugang) oder der Einnahme von Medikamenten insbesondere bei der Einnahme von Medikamenten welche das Wärmeempfinden beeinträchtigen können, sprechen Sie bitte vor der Benützung der Kabine mit Ihrem Arzt.

    Bitte verzichten Sie auf die Anwendung bei Fieber, akuten Infektionen und Entzündungen, frischen Verletzungen, Thrombosen, unter Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie nach einem Sonnenbad oder Solariumsbesuch.

    Bei sonstigen Erkrankungen können Sie gerne mit Ihrem Physiotherm Berater sprechen. Gerne leiten wir Ihre Anfragen an die medizinisch, wissenschaftliche Abteilung weiter.

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    Was ist Infrarot-Strahlung?

    Als Infrarotstrahlung (kurz IR-Strahlung, auch Ultrarotstrahlung) bezeichnet man in der Physik elektromagnetische Wellen im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und der längerwelligen Terahertzstrahlung. Infrarotstrahlung ist ein Teil der Wärmestrahlung.